Geltungsbereich
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen Daniel Capano Fotografie (nachfolgend „Auftragnehmer" genannt) und dem Auftraggeber. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Diese AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen, auch für zukünftige Aufträge, ohne dass es einer erneuten ausdrücklichen Vereinbarung bedarf.
1. Vertragsschluss
Ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer kommt durch eine schriftliche oder mündliche Auftragsbestätigung oder durch die Ausführung des Auftrags zustande. Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
2. Leistungsumfang
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen gemäß der mit dem Auftraggeber getroffenen Vereinbarung. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung des Auftrags Dritte (Hilfspersonen, Assistenten, Zweitfotografen) hinzuzuziehen. Die Kosten hierfür werden, sofern nicht anders vereinbart, vom Auftragnehmer getragen.
Der Auftragnehmer behält sich vor, aus künstlerischen oder technischen Gründen von den vom Auftraggeber geäußerten Wünschen abzuweichen, sofern dies im Rahmen des Zumutbaren bleibt und dem Gesamtziel des Auftrags nicht widerspricht.
3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere:
- Angaben zum gewünschten Stil, zur Location und zum Zeitplan
- Bei Personenaufnahmen: Informationen über besondere Merkmale oder Wünsche der zu fotografierenden Personen
- Bei Kindergarten-/Kitafotografie: Bereitstellung der erforderlichen Einverständniserklärungen der Eltern
- Bei Eventfotografie: Einweisung in die Location, Bereitstellung von Akkreditierungen oder Zugangsberechtigungen
Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle erforderlichen Genehmigungen für die Durchführung des Fotoshootings (z. B. Aufenthaltsgenehmigungen für Locations, Einverständniserklärungen abgebildeter Personen) rechtzeitig vorliegen.
4. Termine und Fristen
Termine für Fotoshootings werden individuell vereinbart und gelten als verbindlich, sobald sie von beiden Parteien bestätigt wurden.
Bei Verspätung des Auftraggebers von mehr als 30 Minuten ist der Auftragnehmer berechtigt, den Auftrag als erfüllt zu betrachten oder den Auftrag mit einer angemessenen Verzögerung durchzuführen, ohne dass hieraus Ansprüche des Auftraggebers entstehen.
Terminabsagen durch den Auftraggeber:
- Mehr als 14 Tage vor dem Termin: kostenfrei
- 7–14 Tage vor dem Termin: 25% des vereinbarten Honorars
- 2–7 Tage vor dem Termin: 50% des vereinbarten Honorars
- Weniger als 48 Stunden vor dem Termin: 100% des vereinbarten Honorars
Der Auftragnehmer behält sich vor, bei höherer Gewalt (Krankheit, Unfall, unvorhersehbare technische Defekte) den Termin kurzfristig abzusagen und einen Ersatztermin anzubieten. In diesem Fall entstehen dem Auftraggeber keine Kosten.
5. Honorar und Zahlungsbedingungen
Die Preise ergeben sich aus der aktuellen Preisliste des Auftragnehmers oder dem individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Bei Aufträgen mit einem Gesamtwert von mehr als 500 € ist eine Anzahlung in Höhe von 30% des vereinbarten Honorars fällig. Die restliche Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung der Bilder fällig.
Bei Aufträgen bis 500 € ist das Honorar nach Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen zur Zahlung fällig.
Bei Überschreitung des Zahlungstermins ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu berechnen. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
Der Auftraggeber kommt ohne weitere Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung zahlt.
6. Lieferung und Nutzungsrechte
Die Lieferung der bearbeiteten Bilder erfolgt in der vereinbarten Form (Digital, Print, Galerie-Link etc.) und innerhalb der vereinbarten Frist. Sofern keine Frist vereinbart wurde, erfolgt die Lieferung innerhalb von 4 Wochen nach dem Shooting.
Der Auftragnehmer behält sich vor, eine Auswahl der besten Aufnahmen zu liefern. Die Anzahl der gelieferten Bilder richtet sich nach der getroffenen Vereinbarung.
Nutzungsrechte:
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den gelieferten Bildern für eigene, nicht kommerzielle Zwecke (z. B. private Nutzung, Social Media, Website des Auftraggebers).
Eine gewerbliche Nutzung, Weitergabe an Dritte, Bearbeitung oder Veränderung der Bilder bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die erstellten Bilder zu Werbezwecken (Portfolio, Website, Social Media, Printmedien) zu nutzen, sofern nicht ausdrücklich eine Vertraulichkeit vereinbart wurde.
Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Bilder mit Wasserzeichen, Logos oder anderen Veränderungen zu versehen, die die künstlerische Integrität der Aufnahmen beeinträchtigen.
7. Urheberrecht
Der Auftragnehmer ist Urheber der erstellten Lichtbildwerke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Das Urheberrecht verbleibt auch nach Lieferung der Bilder beim Auftragnehmer.
Der Auftraggeber erwirbt mit Zahlung des vereinbarten Honorars lediglich die vereinbarten Nutzungsrechte, nicht jedoch das Urheberrecht selbst.
Jede über die vereinbarten Nutzungsrechte hinausgehende Nutzung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers und ist gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Vergütung verbunden.
8. Mängelhaftung
Der Auftragnehmer haftet für Mängel der gelieferten Bilder nach den gesetzlichen Vorschriften, sofern der Mangel nicht auf Umständen beruht, die der Auftraggeber zu vertreten hat (z. B. falsche Angaben, unzureichende Mitwirkung, ungeeignete Location).
Der Auftraggeber hat die gelieferten Bilder unverzüglich nach Erhalt auf offensichtliche Mängel zu prüfen und diese innerhalb von 14 Tagen schriftlich zu rügen. Andernfalls ist die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen ausgeschlossen.
Bei berechtigten Mängelrügen ist der Auftragnehmer zunächst zur Nachbesserung berechtigt. Scheitert die Nachbesserung, kann der Auftraggeber eine angemessene Minderung des Honorars verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
Ansprüche des Auftraggebers auf Schadensersatz wegen positiver Forderungsverletzung, wegen Verschulden bei Vertragsschluss und wegen unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
9. Datenschutz und Einwilligungen
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO). Details entnehmen Sie der Datenschutzerklärung auf unserer Website.
Bei Aufträgen, bei denen Personen fotografiert werden (Portraits, Events, Kindergartenfotografie), ist der Auftraggeber verpflichtet, die erforderlichen Einverständniserklärungen der abgebildeten Personen einzuholen und dem Auftragnehmer auf Verlangen vorzulegen.
Bei Kindergarten- und Kitafotografie erfolgt die Nutzung der Bilder ausschließlich auf Grundlage der schriftlichen Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Ohne Einwilligung werden keine Bilder veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben.
10. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferten Bilder (insbesondere physische Datenträger und Prints) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
11. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers. In allen anderen Fällen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
13. Hinweis zur Online-Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Wir sind nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Hinweis: Diese AGB sind eine Vorlage und sollten von einem Rechtsanwalt auf Ihre spezifischen Geschäftsbedingungen angepasst werden. Insbesondere die Preise, Zahlungsbedingungen und Nutzungsrechte müssen an Ihre individuelle Preisgestaltung angepasst werden.